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Seit der Mitgliederversammlung am 6. September hat die Endometriose-Vereinigung Deutschland einen neuen Vorstand und das sind wir: Eva, Laura, Jana, Sofía und Regina. Fünf Frauen aus ganz unterschiedlichen Ecken, mit verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen, aber mit einer gemeinsamen Vision: Endometriose endlich die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdient.

Danke für euer Vertrauen
Dass ihr uns euer Vertrauen geschenkt habt, bedeutet uns sehr viel. Wir wissen, welche große Verantwortung mit diesem Amt verbunden ist, und wir nehmen sie mit Respekt, Dankbarkeit und großer Motivation an. Wir möchten diesen Weg gemeinsam mit euch gehen und die EVD so weiterentwickeln, dass sie allen Betroffenen weiterhin eine starke Stimme verleiht.
Am Marathon-Wochenende in Berlin haben wir uns das erste Mal in dieser Konstellation live getroffen: um unsere Läufer*innen lautstark anzufeuern, aber auch, um als Team zusammenzuwachsen und die ersten Weichen für unsere gemeinsame Arbeit zu stellen. Und wir können euch sagen: Wir haben richtig Lust, loszulegen!
Wer wir sind
Eva kommt aus dem schönen Saarland bringt Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Eventmanagement mit. Sie setzt sich seit Jahren speziell auf politischer Ebene und als Co-Leitung der Arbeitsgruppe Endo.Politisch.Aktiv. mit Herzblut für mehr Sichtbarkeit und die Anerkennung von Endometriose als gesamtgesellschaftliche Herausforderung ein.
Laura engagiert sich in Bremen mit ihrer Endometriose Selbsthilfegruppe politisch für Endometriose und Frauengesundheit und will die Stimme der Betroffenen in der Politik weiter stärken. Für sie ist es außerdem sehr wichtig Aufmerksamkeit für das Thema Frauengesundheit am Arbeitsplatz zu schaffen und will die Selbsthilfegruppen mehr in den Blick nehmen.
Jana kennt die Herausforderungen im Gesundheitssystem aus eigener Erfahrung, möchte bürokratische Hürden abbauen und nicht nur im Münsterland das Thema sowie die Aufklärung zu Endometriose voranbringen.
Sofía hat ein Gespür dafür, wie man komplexe Themen verständlich macht, und will Brücken zwischen Forschung, Medizin und Betroffenen schlagen.
Regina engagiert sich seit Jahren für das Ehrenamtsmanagement und möchte diesen Bereich in Zukunft weiter stärken und professionalisieren. Sie bringt sowohl strategisches Denken als auch organisatorisches Geschick mit, um den Verein strukturell gut aufzustellen und zukunftsfähig zu gestalten.
Was uns antreibt
Wir alle wissen: Endometriose betrifft Millionen, aber immer noch wissen viel zu Wenige davon. Zu oft dauert es Jahre bis zur Diagnose, zu oft fühlen sich Betroffene alleingelassen. Das möchten wir ändern.
Unser Ziel ist, dass die Endometriose-Vereinigung als die zentrale Anlaufstelle für alle Betroffenen bekannt ist, und zwar nicht nur unter den Erkrankten, sondern auch bei Ärzt*innen, in der Politik und in der Gesellschaft. Dafür wollen wir noch sichtbarer werden, uns noch stärker vernetzen, noch klarer kommunizieren und gleichzeitig zuhören, was euch bewegt.
Unser Weg zum Ziel
Am Samstag, den 20. September, haben wir erste Ideen gesammelt, welche Themen wir im nächsten Jahr anpacken wollen, und wir freuen uns, diese bald ausführlich mit euch zu teilen. Klar ist schon jetzt: Wir wollen Endometriose weiter auf der politischen Agenda verankern, unsere Netzwerke ausbauen und gleichzeitig die anderen beiden Säulen der Vereinigung, Selbsthilfe und Beratung, noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Denn nur wenn Betroffene gute Informationen, verlässliche Ansprechpersonen und starke Gemeinschaften finden, können wir gemeinsam etwas bewegen.
Es gibt viel zu tun, und wir wollen mit voller Energie und Teamgeist daran arbeiten.
2026 steht außerdem ein großes Highlight an: Die Endometriose-Vereinigung Deutschland wird 30. Dies ist eine großartige Gelegenheit, die Community zusammenzubringen, zurückzuschauen, aber auch nach vorn zu gehen.
Wir freuen uns auf euch und eure Ideen
Wir sind voller Ideen, aber vor allem voller Vorfreude auf die Arbeit mit und für euch. Denn wir wissen: Die Endometriose-Vereinigung Deutschland lebt von ihren Mitgliedern. Eure Stimmen, eure Erfahrungen und euer Engagement machen uns stark.
Lasst uns gemeinsam das nächste Kapitel schreiben. Nur zusammen sind wir laut, sichtbar demokratisch und solidarisch.
Euer neuer Vorstand Eva, Laura, Jana, Sofía & Regina
