Du bist von Endometriose betroffen und aktuell oder in der Vergangenheit in Kinderwunschbehandlung? Unterstütze und bei unserer anonymen Umfrage zu Erfahrungen mit Endometriose und Kinderwunsch. Mehr Informationen findest du am Ende dieses Beitrags.
Liebe Mitglieder und Wegbegleiter,
nach intensiven, bewegten und sehr erfüllenden Jahren im Vorstand der Endometriose-Vereinigung Deutschland ist für uns der Moment gekommen, die Verantwortung in neue Hände zu legen. Diese Entscheidung ist nicht leicht – denn sie bedeutet, eine Aufgabe loszulassen, die uns über lange Zeit hinweg begleitet und geprägt hat. Gleichzeitig spüren wir Dankbarkeit: für alles, was wir gemeinsam schaffen konnten, und für die Erfahrungen, die wir selbst mitnehmen dürfen.

Rückblick auf unsere gemeinsame Zeit
Wenn wir auf die vergangenen Monate und Jahre zurückschauen, wird uns bewusst, wie viel in der EVD und mit der EVD entstanden ist. Wir haben Projekte wachsen sehen, neue Angebote auf den Weg gebracht und Themen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Jeder Schritt, ob klein oder groß, war getragen von unserem Wunsch, Betroffene zu stärken und Endometriose sichtbar zu machen.
Doch nicht nur fachlich war diese Zeit eine Bereicherung – auch persönlich hat sie uns viel gegeben. Wir durften neues Wissen sammeln, das über unseren Alltag hinausreicht. Wir haben ein starkes Netzwerk aufgebaut. Wir haben wunderbare Freundschaften geknüpft, die uns weit über unsere Amtszeit hinaus begleiten werden. Wir haben gelacht, diskutiert, wichtige Entscheidungen getroffen und Erfolge gefeiert – alles, was in einem lebendigen Team dazugehört. Das hat uns gezeigt, dass Veränderung nur gemeinsam möglich ist.
Wünsche für die bevorstehende Amtszeit
Mit unserem Abschied endet ein Kapitel, doch die Geschichte der EVD geht weiter – und das erfüllt uns mit Zuversicht. Für die kommenden Jahre wünschen wir dem neuen Vorstand, dass er mit Energie, Reflexion und Herzblut an die Aufgaben herangeht.
Besonders am Herzen liegt uns …
- dass die Selbsthilfe und die Betroffenenperspektive immer wieder in den Mittelpunkt rücken. Denn niemand kennt die Herausforderungen so gut wie die, die selbst damit leben.
- dass die Beratung auch weiterhin als Herzstück der Vereinigung verstanden wird. Sie ist für viele Betroffene der erste Schritt hin zu Orientierung, Verständnis und Unterstützung.
- dass QuEndo als Zertifizierungsverfahren langfristig zu einem festen Anker für bessere Versorgung von Betroffenen wird.
- dass Endo. Politisch. Aktiv. als Teil des großen Ganzen weiter vorangetrieben wird. Denn Endometriose endet nicht an den Grenzen unseres Vereins – sie gehört in die Öffentlichkeit, in politische Räume und in gesellschaftliche Diskussionen.
- und schließlich: dass die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Geschäftsführung bzw. Geschäftsstelle weiterhin geprägt ist von Respekt, Vertrauen und Augenhöhe. Denn nur gemeinsam lassen sich die Herausforderungen der EVD bewältigen.
Ein Dank von Herzen
An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich Danke sagen! Unser großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle, die tagtäglich mit enormem Engagement und Organisationstalent das Rückgrat unserer Arbeit bilden. Danke an das Beraterinnenteam, das so vielen Betroffenen Orientierung und Zuversicht gibt. Danke an die vielen Ehrenamtlichen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Kompetenzen in die Arbeit der EVD einbringen. Danke an all die Menschen, die uns unterstützt, ermutigt und begleitet haben – ihr habt uns gezeigt, dass wir als Gemeinschaft stark sind.
Wir blicken zurück auf Jahre voller Herzblut, Engagement und Verbundenheit. Jetzt ist es an der Zeit, den Staffelstab in engagierte Hände weiterzugeben. Wir freuen uns darauf, die nächsten Entwicklungen mit Neugier von außen zu verfolgen.
Mit Dankbarkeit im Herzen,
Euer scheidender Vorstand der Endometriose-Vereinigung Deutschland
Maria, Kathy & Michelle
