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Zwischenräume – Kunst und Diskurs über FLINTA*-Gesundheit

Beginn:
12.09.2026, 16:00 Uhr
Ende:
26.09.2026, 21:00 Uhr
Ort:
HP7, Hans-Poeche-Straße 7, 04103 Leipzig

Vom 12. bis 26. September 2026 wird die Halle des Kunst und Gewerbehofs HP7 in Leipzig zum Ausstellungs und Begegnungsraum rund um FLINTA*-Gesundheit. Die Gruppenausstellung „Zwischenräume“ verbindet unterschiedliche künstlerische Perspektiven mit gesellschaftlichem und medizinischem Diskurs und widmet sich der Frage, warum bestimmte Körper, Beschwerden und Erfahrungen in Medizin, Forschung und Öffentlichkeit noch immer weniger gesehen und gehört werden.

Die verschiedenen künstlerischen Arbeiten greifen unter anderem Versorgungslücken, den Gender Health Gap, Erfahrungen mit medizinischem Gaslighting sowie den Umgang mit chronischen und häufig unsichtbaren Erkrankungen auf. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussion, Vorträgen, Workshops, Lesungen und Performances.

Aus Endometriose Perspektive besonders interessant ist die Beteiligung der Leipziger Künstlerin Nietze, die das Projekt initiiert hat und ihr Langzeitprojekt „Hidden Heroes“ präsentiert. Seit 2022 porträtiert sie für das Projekt Menschen mit Endometriose und Adenomyose und verbindet ihre Fotografien mit persönlichen Geschichten. So macht sie sichtbar, was im Alltag häufig verborgen bleibt, und gibt unterschiedlichen Lebensrealitäten mit den Erkrankungen Raum.

Auch mehrere Veranstaltungen des Rahmenprogramms beschäftigen sich ausdrücklich mit Endometriose und Adenomyose:

Am 13. September von 18.30 bis 19.30 Uhr stellt Nietze „Hidden Heroes“ in einem visuellen Vortrag mit Lesung vor. Mit Fotografien sowie eigenen Texten und Stimmen porträtierter Menschen gibt sie Einblicke darin, wie Endometriose und Adenomyose das eigene Leben, Beziehungen, Familie und Arbeitsalltag beeinflussen können.

Am 19. September von 12.00 bis 13.30 Uhr widmet sich der Workshop „Beckenboden in Harmonie – wie Physiotherapie dir helfen kann“ speziell Menschen mit Endometriose, Adenomyose oder chronischen Beckenschmerzen. Physiotherapeutin Izabela Sauerbier vermittelt unter anderem Ansätze aus Beckenbodentherapie, manueller Therapie, Faszienarbeit, Entspannung und Atemarbeit.

Am 22. September von 19.00 bis 20.00 Uhr findet außerdem eine Endoyoga® Schnupperstunde statt. Das speziell für Menschen mit Endometriose, Adenomyose sowie Menstruations und Zyklusbeschwerden entwickelte Konzept verbindet Elemente aus Hatha und Yin Yoga mit Atemarbeit, sanfter Faszienarbeit, Entspannung und achtsamer Körperwahrnehmung.

Darüber hinaus greift das weitere Rahmenprogramm übergeordnete Themen auf, die auch für viele Endometriose Betroffene relevant sind. Dazu gehören Erfahrungen von FLINTA* Personen im medizinischen Versorgungssystem, chronische Schmerzen, strukturelle Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung und die Geschichte der Frauengesundheitsbewegung.

Anmeldung: Für den Besuch der Ausstellung ist keine Anmeldung erforderlich. Für einzelne Workshops ist die Teilnehmendenzahl begrenzt und eine Anmeldung vorgesehen.

Das vollständige Rahmenprogramm mit allen Terminen und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf der Webseite von Zwischenräume.

Flyer Kunstausstellung zwischenräume