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Am 31. März 2021 fand zum Abschluss der Veranstaltungsreihe „Schlaglichter Endometriose“ eine virtuelle Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik und Medizin statt. Ziel war es, die Situation von Endometriose-Betroffenen in Deutschland sichtbar zu machen und die Erkrankung stärker auf die politische Agenda zu bringen.
Auf dem virtuellen Podium diskutierten Martina Stamm-Fibich (SPD), Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Georg Kippels (CDU), alle Mitglieder des Deutschen Bundestages, gemeinsam mit Prof. Dr. med. Stefan Renner von der Frauenklinik der Kliniken Böblingen, Dr. med. Sebastian D. Schäfer vom Universitätsklinikum Münster sowie Nadja Männel, Vorstandsmitglied der Endometriose-Vereinigung Deutschland. Moderiert wurde das Gespräch von Claudia Stamm, Journalistin beim Bayerischen Rundfunk.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Endometriose als schwerwiegende, chronische und unheilbare Erkrankung künftig besser erkannt, behandelt und erforscht werden kann. Die Teilnehmenden waren sich einig: Es braucht mehr öffentliche Aufmerksamkeit, strukturelle Verbesserungen in der Versorgung und konkrete politische Maßnahmen, um die Lebenssituation der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.
Die Diskussion wurde aufgezeichnet und ist online in unserem YouTube-Kanal verfügbar.
