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Am Samstag, den 13. September 2025, fand im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg der zweite Hamburger Endometriosetag statt – und wir als Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. waren mit dabei.
Der Patientinnentag wurde vom Albertinen Endometriosezentrum organisiert und bot ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Austauschmöglichkeiten. Führende Expert*innen aus Gynäkologie, Schmerzmedizin und Ernährung gaben spannende Einblicke in aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote. Das Ziel: Endometriose besser verstehen und Betroffene wirksam begleiten.
Mitten im Geschehen – unser Team vor Ort
Wir waren mit einem Infostand und jeder Menge Materialen vertreten. Sabine Eppler betreute diesen mit viel Herz und Offenheit den ganzen Tag über und führte zahlreiche Gespräche mit Interessierten, Angehörigen und Betroffenen.
Am Vormittag leitete unsere Kollegin Verena Mensenkamp einen interaktiven Workshop, in dem es darum ging, was Selbsthilfe wirklich bedeutet. Die Teilnehmerinnen erarbeiteten gemeinsam Ideen für ihren eigenen Ressourcenkoffer – also Kraftquellen, die helfen, im Alltag mit Endometriose gestärkt zu bleiben.
Am Nachmittag stellte unsere Mitarbeiterin Maike Bretnütz in einem Vortrag die Arbeit der Endometriose-Vereinigung vor – und was wir als Selbsthilfeorganisation seit fast 30 Jahren für Betroffene tun:
Beratungsgespräche für jährlich über 1.500 Menschen
Aufklärungsarbeit über Endometriose – barrierearm, fundiert und verständlich
Unterstützung von über 100 Selbsthilfegruppen deutschlandweit
Politisches Engagement für bessere Versorgung, Forschung und Anerkennung
Räume für Austausch und Gemeinschaft – wie beim EndoFestival oder unserer diesjährigen Jahrestagung



Besonders hervorgehoben wurde unsere neue Aktion #EndoVerstehen – eine zweiwöchige Aufklärungskampagne bis zum Tag der Endometriose am 29.09., die vergangenen Montag startete. Damit wollen wir Diagnosehürden sichtbar machen, Behandlungsoptionen aufzeigen, Austausch fördern und zeigen, wie viele Perspektiven in der Endometriose-Community stecken.
Ein herzliches Dankeschön
Wir danken dem gesamten Team des Albertinen-Krankenhauses, insbesondere Prof. Dr. Rüdiger Klapdor, Dr. Antonia Jörger und Fr. Dwenger, für die Einladung und das großartige Engagement vor Ort.
Ein besonderes Dankeschön geht auch an Xenia Haupt aus der Endometriose Selbsthilfegruppe Hamburg Mitte, die uns am Stand tatkräftig unterstützte und für viele Besucher*innen eine wertvolle Ansprechpartnerin war.
Solche Veranstaltungen zeigen, wie viel Kraft in der Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Selbsthilfe und Betroffenen stecken kann. Wir freuen uns sehr, Teil dieses Tages gewesen zu sein – und nehmen viele stärkende Begegnungen mit nach Hause.



