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Endo.Politisch.Aktiv. (EPA) ist als Arbeitsgruppe innerhalb der Endometriose-Vereinigung Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gewachsen: mit neuen Projekten, politischen Gesprächen und vielen engagierten Menschen, die ihre Perspektiven und Erfahrungen einbringen. Gegründet wurde EPA im Jahr 2020 von Verena Fisch und Javed Lindner mit dem Ziel, Endometriose stärker in politische und gesellschaftliche Debatten einzubringen und langfristige und nachhaltige Veränderungen für Betroffene anzustoßen.
Was zunächst als kleine Arbeitsgruppe begann, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem engagierten Team mit vielfältigen Projekten. Ein besonderer Dank gilt dabei Verena, die EPA mit unzähligen Stunden ehrenamtlichen Engagements und viel persönlichem Einsatz maßgeblich aufgebaut und geprägt hat.
In den letzten beiden Jahren wurde die Arbeitsgruppe von Verena Fisch gemeinsam mit Eva Walle geführt. Seit September steht Eva Walle nun als Vorstandsvorsitzende an der Spitze des gesamten Vereins und musste sich daher schweren Herzens aus der operativen Leitung der AG zurückziehen.
Die politische Arbeit bleibt für sie jedoch ein zentrales Anliegen: „Die Zusammenarbeit mit Behörden, Vereinigungen, Verbänden, Institutionen, Unternehmen und Personen, die für Endometriosebetroffene wichtige Entscheidungen treffen – die Interessensvertretung – ist das vierte Satzungsziel unseres Vereins, neben Aufklärung, Beratung, Information sowie gesundheitsbezogener Selbsthilfe und der Unterstützung der Selbsthilfegruppen. Gemeinsam mit meinem Vorstandsteam möchte ich diese Ziele auch künftig konsequent vorantreiben. Umso mehr freue ich mich, dass sich mit dem neuen Leitungsteam vier engagierte Frauen gefunden haben, in deren Hände Verena und ich die langjährige Arbeit vertrauensvoll übergeben können.“
Um die Arbeit von EPA langfristig gemeinsam weiterzuführen und weiterzuentwickeln, wird die Arbeitsgruppe künftig von einem vierköpfigen Leitungsteam begleitet.
Und das sind wir: Zum Einstieg haben wir uns zwei Fragen gestellt.
Eva

Warum ist politische Arbeit rund um Endometriose für dich wichtig?
Frauengesundheit und chronische Erkrankungen müssen endlich ernst genommen werden! Nicht nur medizinisch, sondern auch politisch. Denn es braucht strukturelle Veränderungen.
Worauf freust du dich bei EPA in Zukunft besonders?
Auf die Zusammenarbeit mit unglaublich engagierten Menschen, die gemeinsam etwas verändern wollen. Und darauf gemeinsam die Interessen von Betroffenen zu vertreten und politische Aufmerksamkeit für Endometriose zu schaffen.
Emma

Warum ist politische Arbeit rund um Endometriose für dich wichtig?
Frauengesundheit ist ein integraler Bestandteil von Gleichberechtigung. Alle verdienen eine richtige und gezielte, medizinische Versorgung. Den Rückstand hier sichtbar zu machen und anzugehen, ist immens wichtig.
Worauf freust du dich bei EPA in Zukunft besonders?
Auf die Zusammenarbeit mit allen Engagierten und auf die Herausforderung, in Verenas & Javeds große Fußstapfen zu treten. EPA konnte bisher schon so viel erreichen und ich freue mich zu sehen, was wir in Zukunft noch für Betroffene bewirken können.
Zoe

Warum ist politische Arbeit rund um Endometriose für dich wichtig?
Endometriose kann nahezu alle Lebensbereiche beeinflussen und wird trotzdem gesellschaftlich und gesundheitspolitisch unterschätzt. Ich finde, dass Betroffene mehr Sichtbarkeit, Verständnis und bessere Unterstützung verdienen.
Worauf freust du dich bei EPA in Zukunft besonders?
Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit in einem so engagierten und vielfältigen Team. Es ist schön zu sehen, wieviel ehrenamtliches Engagement, Wissen und persönliche Erfahrungen bei EPA zusammenkommen.
Katrin

Warum ist politische Arbeit rund um Endometriose für dich wichtig?
Die Tabuisierung von Themen der Frauengesundheit in unserer Gesellschaft und der damit einhergehende Rückstand in der medizinischen Versorgung von Endometriose-Erkrankten sind skandalös. Bei der hohen Prävalenz geht Endometriose alle an. Die Erkrankung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche von Betroffenen und stellt unsere Gesellschaft auch vor hohe finanzielle Herausforderungen.
Worauf freust du dich bei EPA in Zukunft besonders?
Ich freue mich vor allem darauf, die Arbeitsgruppe im Team gemeinsam neu zu denken und zu gestalten. Wir haben tolle, motivierte Menschen mit an Bord, und zusammen wollen wir noch mehr bewegen.
Wir freuen uns darauf, EPA in dieser neuen Konstellation gemeinsam erfolgreich weiterzuführen und die politische Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen. EPA lebt von den engagierten Menschen, die ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen in die Arbeitsgruppe einbringen. Genau das macht die gemeinsame Arbeit für uns alle so wertvoll. Zusammen möchten wir uns auch weiterhin für mehr Sichtbarkeit und politische Veränderungen im Bereich Endometriose einsetzen.
