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Gespräch im Bundesforschungsministerium

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Vor einigen Wochen haben wir gejubelt: Der Bund fördert die Erforschung von Endometriose zukünftig mit 5 Mio. Euro jährlich! Doch, wie kann dieses Geld sinnvoll und im Sinne der Betroffenen ausgegeben werden? Welche Themen- und Fragestellungen sind besonders relevant? Was bringt kurzfristige Verbesserungen und wie können langfristig grundlegende Fragen geklärt werden? Wie kommt das Geld möglichst dort an, wo brisante Forschung stattfindet?

Viele Fragen! Deshalb haben wir uns sehr gefreut, als uns die Einladung von Bettina Stark-Watzinger, der Ministerin für Bildung und Forschung, erreichte.

Am 6. Dezember 2022 waren wir eingeladen, uns mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, über die vom Bund ab 2023 jährlich bereitgestellten 5 Mio. Euro für die Endometriose-Forschung auszutauschen.

Wir waren gemeinsam mit Prof. Sylvia Mechsner (Charité Berlin), Prof. Nicole Sänger (Universität Bonn), Prof. Ivo Meinhold-Heerlein und Dr. Felix Zeppernick (UKGM Gießen-Marburg) sowie Dr. Sebastian D. Schäfer (Universität Münster) zum Fachgespräch Endometriose im Ministerium in Berlin. Aus dem Team der Endometriose-Vereinigung waren Javed Lindner, Natascha Lowitzki und Anja Moritz dabei.

Die Ministerin interessierte sich sehr für unsere Sicht und die Erfahrungen der Ärztinnen. Mit unserem Forschungskatalog, den wir gemeinsam mit den Verbänden der Endometriose-Medizinerinnen im September erarbeitet haben, konnten wir eine ausgezeichnete Grundlage bieten.

Die Ministerin und die Abteilungsleiterin für Angewandte Lebenswissenschaft zeigten uns mögliche Wege auf, aber auch Grenzen. Wichtig ist unter anderem, dass auch das Bundesgesundheitsministerium sich noch mehr des Themas annimmt, bspw. wenn es darum geht, Forschungsergebnisse in die klinische Praxis zu überführen.

Anja Moritz (Endometriose-Vereinigung) mit Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger (BMBF)
Auf dem Bild: Anja Moritz (Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V., links) mit Bettina Stark-Watzinger (Bundesministerin für Bildung und Forschung). © Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
Auf dem Bild von links nach rechts: Dr. Felix Zeppernick (UKGM Gießen-Marburg), Prof. Dr. Sylvia Mechsner (Charité Universitätsmedizin Berlin), Anja Moritz (Endometriose-Vereinigung), Javed Lindner (Endo.Politisch.Aktiv.), Dr. Sebastian D. Schäfer (UKM Münster), Natascha Lowitzki (Endo.Politisch.Aktiv.) und Prof. dr. Ivo Meinhold-Heerlein (UKGM Gießen-Marburg) © Dr. Felix Zeppernick
Auf dem Bild von links nach rechts: Dr. Felix Zeppernick (UKGM Gießen-Marburg), Prof. Dr. Sylvia Mechsner (Charité Universitätsmedizin Berlin), Anja Moritz (Endometriose-Vereinigung), Javed Lindner (Endo.Politisch.Aktiv.), Dr. Sebastian D. Schäfer (UKM Münster), Natascha Lowitzki (Endo.Politisch.Aktiv.) und Prof. dr. Ivo Meinhold-Heerlein (UKGM Gießen-Marburg) © Dr. Felix Zeppernick