Wiederholte Untersuchungen, Schmerzen, Operationen und belastende Erfahrungen im Gesundheitswesen gehören für viele Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Endometriose oder angeborenen Körperbehinderungen wie AMC (Arthrogryposis multiplex congenita, eine angeborene Form der Gelenksteife), zum Alltag. Auch bei Endometriose können medizinisch notwendige Eingriffe und langjährige Behandlungswege psychisch belastend sein und unter Umständen traumatisierende Erfahrungen hinterlassen.
In diesem Live-Gespräch sprechen Prof. Dr. Julia Gebrande (Professorin für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen), Sonja Weiß (Sozialarbeiterin, Kunsttherapeutin und AMC-Betroffene) und Katja Materne (Klinische Sozialarbeiterin und Traumafachberaterin) über medizinische Traumata, Schutzfaktoren sowie Bewältigungsstrategien im Umgang mit belastenden Behandlungserfahrungen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Betroffene gestärkt durch medizinische Situationen gehen können und welche unterstützenden Ansätze im Alltag und im Gesundheitswesen hilfreich sein können. Darüber hinaus werden die sogenannten Mutbücher vorgestellt, die Menschen dabei unterstützen sollen, medizinische Eingriffe besser zu bewältigen und sich sicherer und selbstbestimmter im Kontakt mit dem Gesundheitssystem zu fühlen.
Die Veranstaltung schafft außerdem Raum für Austausch und Vernetzung zwischen der Endometriose Community und den Teilnehmenden der IGA Erwachsenentagung.
Fragen können vorab gerne per Mail an k.materne@endometriose-vereinigung.de gesendet werden.
Über diesen Link geht es zum Gespräch.