Im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften 2026“ veranstaltet die Humboldt-Universität zu Berlin am Samstag, den 06. Juni 2026 kulturwissenschaftlich und medizinisch ausgerichtete Vorträge über Endometriose.
Die Veranstaltung „Endometriose. Medizinische und kulturwissenschaftliche Perspektiven“ wird vom Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft ausgerichtet und findet in Kooperation mit Prof. Dr. Sylvia Mechsner vom Endometriosezentrum der Charité statt, die dort auch sprechen wird.
Im Fokus der Vorträge stehen folgende Fragen: Was ist Endometriose aus heutiger medizinischer Sicht und wie lässt sie sich kulturwissenschaftlich erforschen? Wie wird die schmerzhafte chronisch-entzündliche ‚Frauenkrankheit‘ in der Populärkultur verhandelt? Welche Bilder und Mythen ranken sich um das vielfach tabuisierte ‚Frauenleiden‘, das auch Männer und trans* Personen betreffen kann? Welches Wissen verbreiten Ratgeber, Podcasts und Social Media?
PROGRAMM:
17:00 Julia Köhne und Britta Lange: „Endometriose. Transdisziplinäre Blicke auf aktuelle und historische Bilder in Medizin, Literatur, Kultur und Medien“
18:30 Sylvia Mechsner: „Endometriose. Simples Frauenleiden oder komplexe Erkrankung?“
19:45 Tabea Mander: „Wer leidet, muss schön sein. Eine kulturwissenschaftliche Analyse der Vercellini-Studie (2013) über Attraktivität bei ,Frauen‘ mit und ohne Endometriose“
Weitere Informationen und den QR-Code zu den Tickets gibt es in diesem Plakat.