Aktuelles

Studien Teilnehmerinnen gesucht: Endometriose und Migräne

An der Klinik für Neurologie der Charité wird derzeit eine Studie zum Thema Migräne und Endometriose durchgefüht. Die leitende Ärztin hat uns um Hilfe bei der Suche nach Studienteilnehmerinnen gebeten. Deshalb hier der Aufruf:
Worum geht es?
Wir möchten die Gemeinsamkeiten in der Entstehung von Migräne- und Endometrioseschmerzen besser verstehen. Bei beiden Erkrankungen spielt der Nervenbotenstoff "Calcitonin Gene-Related Peptide" (CGRP) eine entscheidende Rolle. Wir möchten den CGRP-Gehalt im Blut von Patientinnen mit Endometriose und/oder Migräne bestimmen und den Effekt weiblicher Hormone auf die CGRP-Spiegel untersuchen.
Was passiert?
Im Rahmen dieser Studie sind drei ambulante Termine im Kopfschmerzzentrum der Charité in Berlin vorgesehen. Am Tag 2 und 15 des Menstruationszyklus wird jeweils eine Blutprobe für die Bestimmung von CGRP abgenommen.
Wer kann teilnehmen?
Für die klinische Studie suchen wir Patientinnen mit Endometriose, Patientinnen mit Migräne, Patientinnen mit Migräne und Endometriose im Alter zwischen 18 und 60 Jahren.
Da wir den Einfluss von hormonellen Schwankungen auf die CGRP-Ausschüttung untersuchen möchten, werden nur Teilnehmerinnen eingeschlossen, die einen regelmäßigen Menstruationszyklus haben (z.B. keine kontinuierliche hormonelle Verhütung).Jede Teilnehmerin erhält eine Aufwandsentschädigung von 30€ und erfährt am Ende die eigenen Werte sowie die zusammengefasste Studienergebnisse. Positive Studienergebnisse knnten neue Therapiemöglichkeiten für die betroffenen Frauen eröffnen.

Kontakt: Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: Dr. med. Bianca Raffaelli, E-Mail: endomig@charite.de, Tel: 030 450 660329

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Selbsthilfe wirkt! Studienergebnisse im Überblick

In einer Selbsthilfegruppe geben sich Betroffene gegenseitig Unterstützung. Nicht alleine zu sein und auch durch die Erfahrungen der anderen mit der eigenen Situation besser umgehen zu können, sind positive Effekte von Selbsthilfe. Das hat auch eine Studie bestätigt. Die Studie „Gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Deutschland – Entwicklungen, Wirkungen, Perspektiven“ (SHILD) wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und hat seit Ende 2012 das Thema Selbsthilfe theoretisch und praktisch aufgearbeitet. Im Fokus standen z.B. die Wirkungen der Selbsthilfe bei den aktiven Betroffenen. Ergebnisse der Studie wurden bereits veröffentlicht und bei Kongressen vorgestellt. Jetzt hat das Team die wichtigsten Daten anschaulich auf 20 Seiten zusammengefasst. In Form von Schaubildern und Grafiken werden die positiven Effekte von Selbsthilfe übersichtlich vorgestellt.

Quelle: https://www.uke.de/extern/shild/aktuelles.html

Direkt zum PDF: https://www.uke.de/extern/shild/Materialien_Dateien/SHILD-Fact-Sheets-2018-web-vollbild.pdf

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Systemischen Therapie als Psychotherapie anerkannt

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Ende 2018 den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der systemischen Therapie bei Erwachsenen als Psychotherapieverfahren anerkannt. Die systemische Therapie wird in die Psychotherapie-Richtlinie aufgenommen, die Details sollen im Laufe dieses Jahres geklärt werden. Damit wird die systemische Therapie – zusammen mit der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Therapie und der analytischen Psychotherapie – das vierte Psychotherapieverfahren sein, das im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden kann.

Mehr Informationen: https://www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/775/

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Sehenswert!

BBCThree hat eine Reihe von vier Kurzfilmen unter dem Titel Bodylanguage produziert. Einer beschäftigt sich mit Endometriose, es gibt einen zu Dyspareunie (Schmerzen beim Sex), einen über frühe Menopause bzw. Leben nach einer Hysterektomie und einen vierten über pränatale Depression, also Depression während der Schwangerschaft. Jeder der Filme setzt die Geschichte einer Betroffenen in eine tolle Bildsprache um.

Die komplette Reihe kann man auf Youtube ansehen: http://bit.ly/2D1zgv4

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Studie zu Schmerztagebuch-App sucht Teilnehmer/innen

Eine Forschungsgruppe der Klinischen Psychologie an der Ruhr-Uni Bochum untersucht, wie ein hilfreiches Schmerztagebuch aufgebaut sein sollte. Für die Online-Studie wurde eine App entwickelt, mit der Schmerzverläufe erfasst werden. Die Teilnehmer/innen sollen jeden Abend ein paar Fragen zu Ihren Schmerzen beantworten (Aufwand ca. 2 Minuten) und erhalten wöchentlich sowie bis 12 Wochen nach der Studie weitere Fragen.
Teilnehmen kann, wer seit mindestens 3 Monaten ein Schmerzproblem hat, ein Android oder iOS Smartphone besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist.
Die Daten werden vollständig anonym erhoben und im Rahmen der Studie ausgewertet. Die E-Mail Adresse wird nicht mit den erhobenen Daten zusammengeführt.
Bei Interesse an der Teilnahme, gibt es hier mehr Infos: http://www.pain-study.com/

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Themencheck Medizin untersucht Schmerzen bei Endometriose

Vor etwa einem Jahr hatten wir unsere Mitglieder dazu aufgerufen, eine Frage zu Endometriose beim Themencheck Medizin einzureichen. Die Krankheit wurde nun tatsächlich mit dieser Frage ausgewählt: Schmerzen bei Endometriose: Helfen anstelle von Schmerzmedikamenten auch andere Verfahren?
Beim ThemenCheck Medizin können Fragen zu Untersuchungs- und Behandlungsverfahren an die Wissenschaft gestellt werden. Das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) sucht aus allen eingereichten Vorschlägen pro Jahr bis zu fünf Fragen zur Beantwortung aus.
In diesem Jahr haben es vier Themen durch das Auswahlverfahren geschafft: Depressionen bei Kindern, mHealth-Lösungen bei Multipler Sklerose, Elephantiasis und eben Schmerzen bei Endometriose.
„Unser Ziel ist es immer, aus den eingereichten Vorschlägen diejenigen auszuwählen, die für die Patientenversorgung in Deutschland besonders relevant sind, (…) das ist uns auch diesmal gelungen: Der Leidensdruck der Patientinnen und Patienten bei den ausgewählten Fragestellungen ist zweifellos groß und viele sind betroffen. Jede noch so kleine Versorgungsverbesserung hilft hier weiter.“, heißt es in der Pressemitteilung des IQWiG.
Die Berichte zu den vier neuen Themen werden voraussichtlich Mitte 2020 veröffentlicht.
www.themencheck-medizin.iqwig.de

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Endometriose und Reizdarmsyndrom

Viele Endo-Patientinnen leider auch unter Magen-Darm-Beschwerden oder Reizdarmsyndrom. Eine dänische Studie hat jetzt herausgefunden, dass Frauen mit Endometriose häufiger daran leiden als andere Frauen. Das galt auch für Endo-Patientinnen, bei denen die Endometriose nicht im Darm diagnostiziert wurde.

Das wissenschaftliche Abstract der Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301211518310303

Eine Zusammenfassung: https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/12/25/reizdarmsyndrom-bei-endometriose/

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