Diagnose

Für die Diagnosestellung steht an erster Stelle das ausführliche Gespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin. Die Art und das zeitliche und örtliche Auftreten der Beschwerden gibt schon einen ersten Hinweis und bestimmt auch das weitere diagnostische Vorgehen. Sie können bei der Diagnosefindung mithelfen, indem Sie sich genau beobachten und schauen, wann und in welcher Situation Sie Schmerzen haben und ob es einen zeitlichen Zusammenhang zum Zyklus gibt. Um Ihnen das zu vereinfachen, haben wir dazu einen Schmerzkalender entwickelt.

Folgende Untersuchungen sollten bei einem Verdacht auf Endometriose durchgeführt werden:

Die einzig sichere Möglichkeit eine Diagnose zu stellen, ist leider ein operativer Eingriff.
Bei einer Bauchspiegelung (Laparaskopie) wird eine Gewebeprobe entnommen (Biopsie) und untersucht.
Außerdem können bei einer Bauchspiegelung Lage, Schweregrad und Wachstumstyp der Endometrioseherde und Zysten festgestellt werden.
Sollte sich eine Endometriose bestätigen, kann bei der Operation bereits mit der chirurgischen Therapie der Endometriose begonnen werden.

Die ärztlichen Handlungslinien zur Diagnostik und Therapie der Endometriose finden Sie hier.