Tag der Endometriose 29. September


P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Endo… was? Endometriose!
Der 29. September ist Tag der Endometriose

 Zum Tag der Endometriose am 29. September finden bundesweit Veranstaltungen statt, um über diese weit verbreitete, aber zu wenig bekannte Krankheit zu informieren. Die Endometriose-Vereinigung Deutschland hat den diesjährigen Aktionstag unter das Motto »Endo… was? Endometriose!« gestellt. Die Selbsthilfe-Vereinigung wird einen Chat zum Thema Arztsuche anbieten und Kliniken, die als Endometriosezentren zertifiziert wurden, organisieren Informationsveranstaltungen für Patientinnen und alle Interessierten. »Eigentlich sollte der Tag besser 'Tag für Endometriose-Aufklärung' heißen.«, so Sabine Steiner die Vorstandsvorsitzende der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. Denn an diesem Tag soll möglichst vielfältig auf Endometriose hingewiesen werden. »Wir freuen uns, dass sich so viele zertifizierte Endometriosezentren an der Aktion beteiligen wollen. Eine Zusammenarbeit zwischen Patientinnen und Gesundheitswesen ist sehr wichtig, um die Situation für Endometriose-Betroffene zu verbessern.«

Endometriose ist eine chronische Krankheit, die häufig mit starken Schmerzen, insbesondere Unterbauchschmerzen, einhergeht. Bei Endometriose siedeln sich Zellen, ähnlich denen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), an Organe wie zum Beispiel an Eierstöcke, Darm, Blase oder Bauchfell. Diese Endometrioseherde verursachen chronische Entzündungen, starke, chronische Unterleibsschmerzen, Blutungen und Verwachsungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität. Bei etwa 40 bis 60% der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, steckt eine Endometriose dahinter. Endometrioseherde können – obwohl gutartig – invasiv wachsen und bleibende Schäden an Organen verursachen.

Selbst konservative Schätzungen gehen von 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus und fast jede zehnte Frau entwickelt in ihrem Leben eine Endometriose. Trotz der hohen Verbreitung und der gravierenden Auswirkungen wird die Erkrankung gesellschaftlich wenig wahrgenommen. Die meisten Frauen haben vor ihrer Diagnose noch nie von Endometriose gehört.

»Wir setzen uns dafür ein, dass die Krankheit eine Lobby bekommt. Und immer mehr Menschen wissen, dass starke Regelschmerzen ein Anzeichen für Endometriose sein können und immer weniger Menschen fragen: Endo… was?«, sagt Sabine Steiner.

Die Veranstaltungen rund um den Tag der Endometriose im Überblick

Die Endometriose-Vereinigung Deutschland beteiligt sich mit einem Chat zu der Frage »Wie finde ich eine passende Ärztin oder einen passenden Arzt?« am diesjährigen Aktionstag. Am 28.09.2018 von 19-20 Uhr beantworten zwei Endometriose-Beraterinnen die drängendsten Fragen zum Thema Arztsuche unter www.regelschmerzen-info.de/expertenchat.html.

Die zertifizierten Endometriosezentren folgender Kliniken beteiligen sich bereits am
Tag der Endometriose 2018:

  • Uniklinik RWTH Aachen
  • Asklepios Klinik am Kurpark Bad Schwartau
  • Helios Amper-Klinikum Dachau
  • Universitätsklinik Erlangen
  • Sana Klinikum Hof
  • MVZ PAN Institut für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Köln
  • Medius Klinik Ostfildern
  • Marien Hospital Papenburg
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Universitätsklinikum Würzburg

Die Liste wird laufend aktualisiert unter: https://bit.ly/Endo-Veranstaltungen
Dort finden Sie auch detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Über die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.

Die Endometriose-Vereinigung Deutschland wurde 1996 als Selbsthilfeorganisation von und für Betroffene gegründet. Die Kernaufgaben der Endometriose-Vereinigung sind Aufklärung über Endometriose, Beratung von Betroffenen und Stärkung der Position von Patientinnen. Die Vereinigung gibt dafür eigenes Informa­tionsmaterial heraus, betreibt die bundesweit einzige Beratungsstelle zum Thema Endometriose und zertifiziert gemeinsam mit der Stiftung Endometriose-Forschung und der Europäischen Endometriose-Liga ärztliche Praxen und Kliniken.

Inzwischen haben sich über 1500 Mitglieder unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins organisiert. Mehr als 30 Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Bundesgebiet werden von der Endometriose-Vereinigung betreut. Im Jahr werden über 1000 Frauen von den meist ehrenamtlichen Beraterinnen unterstützt, ihren individuellen Weg im Umgang mit Endometriose zu finden.

Ihr Kontakt zur Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.:

Katharina Hamann, k.hamann@endometriose-vereinigung.de

Sie erreichen mich telefonisch Montag bis Donnerstag von 11 - 14 Uhr unter 0341/ 3065305.

Hier finden Sie die Pressemitteilung.

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