Pressemitteilung zum Aktionsmonat Endometriose

 

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

März ist der weltweite Aktionsmonat für Endometriose

Die Endometriose-Vereinigung Deutschland beteiligt sich offline und online

  • Tagung „Selbst-Hilfe bei Endometriose – Was können Betroffene beeinflussen“ vom 16-18. März 2018 in Bad Waldsee
  • Broschüre zum Umgang mit Schmerzen
  • Faltblätter auf Türkisch und Englisch

Der März ist weltweit der Monat, in dem mit öffentlichen Aktionen und Veranstaltungen auf Endometriose aufmerksam gemacht wird. Auch die Endometriose-Vereinigung Deutschland beteiligt sich an der internationalen Bewegung. Einerseits mit Veranstaltungen zum Austausch für Betroffene: der Jahrestagung "Selbst-Hilfe bei Endometriose – Was können Betroffene beeinflussen“ vom 16.-18. März 2018 in Bad Waldsee und einer zentralen EndoMarch-Veranstaltung am 24. März in Schweinfurt. Andererseits wird der Aktionsmonat mit mehreren Veröffentlichungen zur Aufklärung über die Krankheit Endometriose genutzt.
Die Endometriose-Vereinigung hat eine Broschüre veröffentlicht, die sich mit den körperlichen, psychischen und sozialen Auswirkungen von Schmerzen beschäftigt. Gynäkologinnen, Psychologinnen und Physiotherapeutinnen kommen darin ebenso zu Wort, wie Endometriose-Betroffene selber. „Wer jahrelang mit Schmerzen im Alltag umgehen muss, wird zur Expertin der eigenen Sache. Die sozialen Auswirkungen, z.B. auf Partnerschaft und Beruf, kennen Betroffene selbst am besten.“, sagt Sabine Steiner, Vorstandsvorsitzende der Vereinigung.
Neben der 44-seitigen Broschüre gibt es aktuelle Informationsflyer, die in einfacher Sprache erklären, was Endometriose ist und wo betroffene Frauen Hilfe bekommen können. Dieses Faltblatt hat die Endometriose-Vereinigung auch ins Englische und Türkische übersetzt. „Mit dem Faltblatt werden Betroffene erreicht, für die bisher in Deutschland kein Aufklärungsangebot bestand.“, erläutert Sabine Steiner.
Die Broschüre und die Flyer können jetzt kostenlos auf der Homepage der Endometriose-Vereinigung heruntergeladen oder bestellt werden: http://www.endometriose-vereinigung.de/infomaterial.html.
Das vollständige Programm der Jahrestagung mit allen Informationen zur Anmeldung findet sich ebenfalls auf der Homepage der Vereinigung: bit.ly/Jahrestagung2018.
Die Veröffentlichungen wurden mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministerium für Gesundheit (Broschüre) und der AOK (Flyer) möglich gemacht.
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Ich würde mich freuen, wenn Sie den weltweiten Endometriose-Aktionsmonat zum Anlass nehmen, über diese zu wenig beachtete Krankheit und die Arbeit unserer bundesweiten Organisation zu berichten. Selbstverständlich bin ich auch über den März hinaus Ihre Ansprechpartnerin für Selbsthilfe und Endometriose.

Ihr Kontakt zur Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.:
Katharina Hamann, Geschäftsführerin, k.hamann@endometriose-vereinigung.de
Sie erreichen mich telefonisch Montag bis Donnerstag von 11 - 14 Uhr unter 0341/ 3065305.

Über die Krankheit Endometriose
10% - 15% aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren entwickeln eine Endometriose. Selbst konservative Schätzungen sprechen von jährlich 30.000 Neuerkrankungen in Deutschland. Damit ist Endometriose die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Bei Endometriose treten gutartige Zysten und Tumore im Unterleib auf, die sich z.B. an Eierstöcken, Darm oder dem Bauchfell ansiedeln. Die Folge sind chronische Entzündungen, starke, chronische Unterleibsschmerzen, Blutungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität. Bei etwa 40 bis 60% der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, steckt eine Endometriose dahinter.
Trotz der hohen Verbreitung und der gravierenden Auswirkungen wird die Erkrankung gesellschaftlich wenig wahrgenommen. Die meisten Frauen haben vor ihrer Diagnose noch nie von Endometriose gehört.

Über die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
Die Endometriose-Vereinigung Deutschland wurde 1996 als Selbsthilfeorganisation von und für Betroffene gegründet. Inzwischen haben sich rund 1500 Mitglieder unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins organisiert. Über zwanzig Selbsthilfegruppen aus dem gesamten Bundesgebiet werden von der Endometriose-Vereinigung betreut. Im Jahr werden über 1000 Frauen von den meist ehrenamtlichen Beraterinnen unterstützt, ihren individuellen Weg im Umgang mit Endometriose zu finden.
Die Kernaufgaben der Endometriose-Vereinigung sind Aufklärung über Endometriose, Beratung von Betroffenen und Stärkung der Position von Patientinnen. Die Vereinigung gibt dafür eigenes Informationsmaterial heraus, betreibt die bundesweit einzige Beratungsstelle zum Thema Endometriose und zertifiziert gemeinsam mit der Stiftung Endometriose-Forschung und der Europäischen Endometriose-Liga ärztliche Praxen und Kliniken.

Die Veranstaltungen im Überblick:
16.03.-18.03.2018
22. Jahrestagung der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.
„Selbst-Hilfe bei Endometriose – Was können Betroffene beeinflussen?“
Im Rehazentrum bei der Therme, Badstraße 16 in Bad Waldsee
Mehr Informationen und Programm : bit.ly/Jahrestagung2018

24. März 2018 EndoMarch in Schweinfurt
14:00-17:00 Uhr, Filmvorführung „Endo What?“
Anschließend Diskussion mit Dr. S. Häusler (Gynäkologe und ehemals Leiter des Endometriosezentrums der Universitätsklinik Würzburg)
Friedrich-Rückert-Bau, Martin-Luther-Platz 20, 97421 Schweinfurt
Der Eintritt ist frei! Eine Veranstaltung in Kooperation mit Endomarch Germany Team Schweinfurt

Worldwide EndoMarch
Weltweite Veranstaltungen und Demonstrationen, um auf Endometriose aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen: www.endomarch.org, bit.ly/endoawareness2018

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